Praxisanleitung Beurteilung: Fertige Formulierungen gegen das leere Formular
Du kennst die Situation: Es ist wieder Zeit für die Beurteilung in der Praxisanleitung und dir fehlen einfach die passenden Formulierungen. Du weißt genau, was du beobachtet hast. Du siehst, wo dein Azubi steht. Aber dann sitzt du vor dem leeren Formular – und die richtigen Worte wollen einfach nicht kommen.
Zu hart? Zu weich? Zu persönlich? Zu allgemein?
Genau dieses Gefühl kennen fast alle Praxisanleitenden. Und es hat nichts mit mangelndem Fachwissen zu tun. Es liegt daran, dass uns niemand beigebracht hat, wie man professionelle Beurteilungssprache schreibt.
Das ändern wir heute.
Warum gute Praxisanleitung Beurteilung Formulierungen so wichtig sind
Die meisten Praxisanleitende sind in der Regel keine professionellen Texterinnen oder Texter.
Die Ausbildung zur Praxisanleiterin oder zum Praxisanleiter vermittelt viel über Methodik, Lernprozesse und Anleitungssituationen. Aber wie man eine Beurteilung professionell formuliert? Das bleibt oft auf der Strecke.
Das Ergebnis: Viele Beurteilungen klingen entweder zu positiv oder unbeabsichtigt nicht aussagekräftig, weil das sprachliche Handwerkszeug fehlt.
Die häufigsten Fehler
Diese 5 Fehler passieren in Beurteilungen am häufigsten
So klingen professionelle Beurteilungsformulierungen
Professionelle Beurteilungen haben drei Merkmale:
Sie beschreiben beobachtbares Verhalten – nicht Persönlichkeit.
Sie sind wertschätzend – auch wenn etwas kritisch gemeint ist.
Sie machen Entwicklung sichtbar – wo stehe ich, wo will ich hin?
Hier sind 5 Beispiele direkt aus der Praxis zum Thema Ressourcen, Entwicklung, Kommunikation, Teamarbeit, Reflexion. Den Satz beginnst du mit: Der oder die Auszubildende…zeigt im Praxisalltag zunehmend Sicherheit bei der Grundpflege und geht dabei empathisch auf die Bedürfnisse der Bewohnerinnen und Bewohner ein.
Ressourcenorientiert:
„Zeigt im Praxisalltag zunehmend Sicherheit bei der Grundpflege und geht dabei empathisch auf die Bedürfnisse der Bewohnerinnen und Bewohner ein.“
Entwicklungsorientiert:
„Benötigt in komplexeren Pflegesituationen noch Unterstützung bei der selbstständigen Priorisierung von Arbeitsabläufen.“
Kommunikation:
„Kommuniziert wertschätzend und situationsangemessen mit Patientinnen und Patienten sowie deren Angehörigen.“
Reflexion:
„Reflektiert pflegerische Situationen differenziert und erkennt dabei eigene Lernbereiche.“
Teamarbeit:
„Integriert sich zunehmend gut in das interprofessionelle Team und nimmt Rückmeldungen konstruktiv an.“
Die komplette Formulierungstoolbox – für 0 Euro für dich
Das waren 5 von insgesamt 30 Formulierungen aus der Anleitbox® Beurteilungstoolbox.
In der kompletten Toolbox findest du:
10 ressourcenorientierte Satzanfänge
10 Formulierungen für positive Beurteilungen
10 kritische Rückmeldungen – wertschätzend formuliert
Bonus: „Diese Sätze solltest du nie schreiben“, mit professionellen Alternativen
Sichere dir die Formulierungstoolbox im Tausch gegen deine Anmeldung.

